03.12. – Winterspaziergang

Ein Wintertag mit Sonne, kalt – aber nicht zu kalt, Schnee – aber nicht zu viel, wie Puderzucker über Wegen, Bäumen und Wiesen: Unter diesen Voraussetzungen machten sich am Sonntag, 23.01. nachmittags 21 Mitglieder, 2 Kinder und ein Hund gut gelaunt und eingepackt auf den Weg vom Hochablass nach Siebenbrunn zur obligatorischen Einkehr im "Jägerhaus". Bei Kaffee und Kuchen (köstlich: Käsekuchen mit Aprikosencreme und Apfelkuchen mit viiiel Rosinen!) oder einer deftigen Brotzeit ließen es sich alle Beteiligten in gut gelaunter Runde schmecken. Am späteren Nachmittag dann wieder in lockerer Atmosphäre zurück zum Hochablass. Und alle waren sich einig: Das war richtig nett. Dann also bis zum nächsten Spaziergang!

03.12. – 05.12.2010 Hochzoller Advent

An gewohnter Stelle in der Lechrainstrasse, aber mit neuen Ausstellern und neuen Köstlichkeiten in fester und flüssiger Form, war unser diesjähriger Adventsmarkt gut besucht und wir sind mit dem Ergebnis zufrieden. Natürlich hatten wir auch Glück mit dem Wetter: Kalt bis sehr kalt und viel Schnee. Dazu unser großer, beleuchteter Weihnachtsbaum und der beleuchtete Garten von John Farmer: Ja, es war sehr stimmungsvoll. Danke schön an alle, die uns besucht haben, mit denen wir uns unterhalten und – neben dem gewohnten Glühwein – unser neues Getränk, einen heißen Sprizz, ausprobieren konnten. Es war eine gute, lockere und heitere Stimmung, ganz wie es sich für so einen kleinen Adventsmarkt, bei dem nicht Kommerz, sondern Beisammensein im Mittelpunkt steht, gehört.

Unter "Galerie" sind ein paar Bilder zum Hochzoller Advent 2010.

12.12.2010 Eröffnung Linie 6

Da kann ich nur sagen: wir wurden überrollt! An einen solchen Ansturm hatten wir nicht geglaubt: Nach den Zählungen des Sicherheitsdienstes waren es über 8.000 Besucher! Das hat alle Beteiligten natürlich auch vor Herausforderungen gestellt, aber wir haben es bewältigt. Die Zusammenarbeit mit den Geschäftsleuten von der Friedberger Strasse, die Ideen, die von ihnen eingebracht und umgesetzt wurden – das war sehr gut und ich kann sagen, dieses Engagement hat sich gelohnt. Ich hoffe, dass dieser Zusammenhalt noch lange trägt. Und die Kinderkrankheiten der Linie 6 werden die Stadtwerke schon noch in den Griff bekommen. Sehen wir zuversichtlich in das Jahr 2011.

In der Vorbereitungsgruppe wurde auch diskutiert, was machen wir mit den Erlösen aus Glücksrad, Glühwein- und Popcornverkauf, dem Verkauf der Erinnerungstassen, eben aus allen Aktionen der Geschäftsleute von der Friedberger Strasse. Es wurde beschlossen, das Geld für soziale Einrichtungen zu spenden. Damit es dann auch dorthin kommt, wo es derzeit in Hochzoll am Dringendsten gebraucht wird, übergeben wir es Sozialreferent Max Weinkamm. Er weiß am besten, wo es gerade besonders notwendig ist.

Unter "Galerie" sind ein paar Bilder zur Eröffnung der Linie 6 für Sie zum Anschauen.

Gelände an der Salzmannstrasse

Das Thema: Was passiert mit den historischen Gebäuden und dem ursprünglichen Ortskern von Hochzoll, ist immer noch aktuell. Die Aktionsgemeinschaft wird sich auch weiterhin für den Erhalt und eine Nutzung einsetzen, die Begegnungen ermöglicht und Aufenthaltsqualität schafft. Wir werden diesen Aspekt auch im künftigen Stadtteilarbeitskreis vertreten.

Bei mehreren Veranstaltungen wurden Planungen vorgestellt, die einen Abriss eines Großteils der historischen Gebäude entlang der Friedberger Straße 143 – 147 vorsehen, evtl. soll das alte Schulhaus stehen bleiben. Ein Neubau, der direkt an der Friedberger Straße entstehen würde, sieht dann Geschäfte vor. Die Aktionsgemeinschaft will deshalb aufmerksam machen und wieder ins Bewusstsein bringen, dass es sich bei diesen Gebäuden um den historischen Ortskern von Hochzoll handelt.

Aus einem Plan des Stadtvermessungsamtes von 1908 ist ersichtlich, dass sich das Dorf Hochzoll um die Kirche St. Matthäus entlang der heutigen Zugspitz- und Friedberger Strasse bis zum Peterhofplatz entwickelte. Dieser Kern hat sich bis heute erhalten und wird im Vergleich zwischen der Vergrößerung der historischen Karte und der heutigen Karte deutlich. Erhalten haben sich in diesem Bereich zusätzlich noch der Holzerbau (1916), das kath. Pfarrhaus (1912) sowie Privathäuser in der Karwendelstrasse und am Peterhof.

In den Arbeitsgruppen der Planungswerkstatt wurde stets die Forderung vorgetragen nach "..Platz für Begegnungen.., ..kultureller Mitte.., zentralem Treffpunkt.." ist gerade in diesem historischen Kern zu sehen, der sich zwischen den beiden Kirchen St. Matthäus und Hlg. Geist befindet, und der durch die erneute Nutzung des Holzerbaus bereits einen zusätzlichen Ansatzpunkt bietet. Dass die historische Ortsmitte in Vergessenheit geriet und vernachlässigt wurde, ist zwar traurige Realität, aber gerade deshalb sollte das Ensemble eine Chance erhalten, wieder wahrgenommen und mit Leben erfüllt zu werden.

Vorgeschlagen wurden in der Planungswerkstatt bereits: Gastronomie gut bürgerlich, evtl. mit eigener Brauerei – Bühne für Kleinkunst, Laienspielgruppen und sonstige Veranstaltungen – Bürgerbüro – Hotel – Stadtteilbücherei – Kino – Bistro/Café mit Kulturangebot – Jugendcafé/Jugendtreff – Künstlerwerkstatt/Ausstellungsräume/Ateliers – Übungsräume für Bands – "Kinderstation" wie bei Ikea, während die Mütter beim Einkaufen sind – Beratungsstellen z.B. für Wohnungsumbau für Senioren, Mütter mit Migrationshintergrund, Freiwilligenzentrum – Musikschule. Es sind schon Ansatzpunkte vorhanden, aus denen sich für die jeweiligen Gebäude geeignete gemeinschaftliche Nutzungen erarbeiten lassen. Und ich bin sicher, es lassen noch weitere Nutzungsideen finden.