
Am 19.07.2011 war im Holzerbau die diesjährige Jahreshauptversammlung. Erfreulich war die zahlreiche Teilnahme von neuen und "alten" Mitgliedern und, besonders, das anschließende Beisammensitzen bei Knabbergebäck und Sekt (mit und ohne Orangensaft). Den ausführlichen Jahresbericht können Sie auch auf unserer Homepage nachlesen.
Wichtiger Tagesordnungspunkt unserer Jahreshauptversammlung war die Neuwahl des Vorstandes. Als 1. Vorsitzende bestätigt wurde Melitta Schuster, 2. Vorsitzender bleibt Uwe Künzel, Martha Weber ist weiterhin unsere verlässliche Schatzmeisterin und Gisela Petrak stellvertretende Schatzmeisterin.
Ich bedauere es sehr, aber Stephan Reinold kann aus beruflichen und persönlichen Gründen nicht mehr im Vorstand mitarbeiten; ich bin jedoch froh, dass wir bei einzelnen Veranstaltungen weiterhin auf seine Mithilfe zählen können. Ich danke ihm an dieser Stelle sehr herzlich dafür. Auch Josef Matzka gehört aus beruflichen Gründen nicht mehr dem Vorstand an. Wir wünschen ihm für seine neuen Projekte alles Gute. Ein neues Mitglied hingegen darf ich Ihnen vorstellen: Frau Ellen Heinrich ist als stellvertretende Schriftführerin unserer Vorstandsriege beigetreten. Die Positionen des Schriftführers und des 3. Vorsitzenden sind derzeit nicht besetzt, so dass anstelle von 7 Vorstandsmitgliedern derzeit nur 5 Vorstandsmitglieder für alle anfallenden Arbeiten von der Planung über die Organisation bis zur Ausführung zur Verfügung stehen. D.h.: auf 5 Schultern verteilt sich jetzt die Arbeit von früher 7 und das ist, so kann man es ausdrücken, nicht gut. Einen Blick auf unser Programm für 2011 sehen Sie unter "Aktionen für dieses Jahr" und was für 2012 geplant ist, zeige ich Ihnen nachfolgend kurz auf:
Kunstaktion – Beteiligung beim Lechuferfest...
...wird es selbstverständlich weitergeben. Ein Datum dafür steht jetzt natürlich noch nicht fest; aber das Kreativ-Team für die Kunstaktion wird sich sicher wie in jedem Jahr das erste Mal Ende Februar/Anfang März zusammensetzen und ein packendes Thema überlegen. Nicht nur Sie, auch wir werden uns überraschen lassen, welche Geistesblitze bei uns einschlagen.
100 Jahre Eingemeindung
Am 01.01.2013 jährt sich zum 100sten Mal die Eingemeindung des damals selbstständigen Ortes Hochzoll in die Stadt Augsburg als Stadtteil. Eine erste grobe Idee zum Beitrag der Aktionsgemeinschaft ist entstanden, aber dazu müssen wir noch überlegen, konkretisieren und recherchieren. Ich will derzeit noch nicht weiter darauf eingehen; ich habe dies auch nur erwähnt, damit Sie sehen, dass wir dieses wichtige Datum nicht vergessen haben. Wir starten bereits jetzt, denn es zeigt sich bei solch großen Themen meist, die Arbeit wird umfangreicher, als ursprünglich angenommen. Ich erinnere mich an 100 Jahre Hochablass im letzten Jahr!
Stadtteilarbeitskreis
Es ist gut, dass hier Aktionsgemeinschaft, Bürgertreffverein und IG Zwapl an einem Tisch sitzen, über Schwierigkeiten diskutieren und Ansichten austauschen - aber auch, gemeinsam Lösungsansätze suchen.
Beim Zwapl soll für die Neugestaltung ein Ideenwettbewerb durchgeführt werden, denn es gibt konkrete Notwendigkeiten und Zielvorstellungen für den wöchentlichen Bauernmarkt; es steht wohl außer Frage, dass der Bauernmarkt wie auch die Edeka unverzichtbar sind.
Die Planungen für den Umbau der Rewe laufen. Da aber nicht nur wir, sondern auch die Stadt möglichst schnell einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan möchte, hoffen wir auf einen entsprechenden Stadtratsbeschluss in diesem Herbst, damit die Umsetzung bald erfolgt und wir in Hochzoll-Mitte einen attraktiven Markt- und Einkaufsplatz erhalten.
Die Aktionsgemeinschaft hat beim Umbau des Peterhofplatzes auf einen Wasseranschluss für einen Brunnen bestanden. Jetzt geht es an die Realisierung der Platzgestaltung und um die Frage, vorerst nur eine Skulptur oder gleich einen Brunnen. In Zeiten ohne Geld schwierig, aber es gibt den Vorschlag, z.B. Künstler anzusprechen, ob sie wie in einer Art Wechselausstellung jeweils Kunstwerke zur Verfügung stellen. Da ist jetzt der Stadtteilmanager gefragt.
Dringenden Handlungsbedarf durch den Stadtteilmanager sehen wir für den Leerstand an der Friedberger Strasse. Es geht nicht, dass Makler inserieren "geeignet für Wettbüro". Hier sind die Eigentümer gefragt, dieser Abwärtsentwicklung entgegenzuwirken –und das Bewusstsein dafür kann nur über den Stadtteilmanager erreicht werden.
Dessen Leistungsinhalte in Kurzfassung sind u.a: aktive Akquisition attraktiver Anbieter – Motivation und Beratung von Eigentümern – Zusammenbringen von Eigentümern und geeigneten Händlern – Verhinderung weiterer Negativnutzungen. Diese Leistungsinhalte fordern wir ein, denn Hochzoll ist uns wichtig.
Wir haben also auch im kommenden Jahr viel zu tun; deshalb möchte ich meinen Ausblick darauf auch schließen mit dem Appell, den Vorstand aktiv zu unterstützen, denn wir müssen die anstehende Arbeit auf mehr Schultern verteilen können. Und schließlich – wie drückte es Uwe Künzel bei einer Aufbauaktion einmal aus: "Ob noch Arbeit ansteht? Ich weiß ja nicht, was unserer Vorsitzenden noch alles einfällt!" Nun ja ... ich weiß es auch noch nicht, aber es wird sicher nicht langweilig werden. Denn nicht nur die Aktionsgemeinschaft, sondern auch unser Einsatz für unseren Stadtteil soll sich weiter entwickeln und Positives beitragen.



