• Das neue Jahr ist angekommen und die Vorstandschaft der Aktionsgemeinschaft wünscht Ihnen Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg bei all Ihren Unternehmungen.

    Wir haben für dieses Jahr 2011 wieder Pläne für Veranstaltungen und Aktionen, die wir bei unserer ersten Sitzung am 09.02. besprechen werden.

    Vorab jedoch beginnen wir mit einem Vortrag im Holzerbau am

    26.01.2011, 19:30h
    "Lechallianz und Wasserkraftnutzung am Lech"


    Im vergangenen Jahr hatten wir die Gedenktage zur Überschwemmungskatastrophe vor 100 Jahren. Seither hat sich der Fluss und die ihn umgebende Landschaft sehr verändert – begradigt, eingedämmt, aufgestaut und verbaut mit vielen Kraftwerken, insgesamt ein großer Eingriff in Flora und Fauna über die Jahrzehnte hinweg.

    Nun ist von der Firma EON ein weiteres Kraftwerk geplant und das mitten im Trinkwasser- und Naturschutzgebiet unserer Stadt im Siebentischwald. Welche Auswirkungen wird das haben, auf unser Trinkwasser, auf die Tiere, auf die Pflanzen, auf unser Naherholungsgebiet und die Lechauen? Ist dies denn überhaupt notwendig? Als Hochzoller(in) und damit unmittelbar Betroffene sollten wir uns diese und weitere Fragen stellen.

    Gegen das Kraftwerk hat sich die "Lechallianz" gebildet. Dies ist ein Zusammenschluss verschiedener Vereine, u.a. Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz, Fischereiverband Schwaben, Naturwissenschaftlicher Verein. Auch der Vorstand der Aktionsgemeinschaft hat sich überlegt beizutreten und deshalb eine Informationsveranstaltung geplant, bei der die Ziele und Aktionen der Lechallianz vorgestellt werden.

    Für die Vorträge haben wir ca. 60 Minuten geplant, damit auch noch Zeit für Diskussion und Meinungsaustausch bleibt. Wir freuen uns auf Ihre Meinung zum Thema EON-Kraftwerk und dass wir Sie dazu an diesem Abend begrüßen können.

    In diesem Jahr startet auch das Förderprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren", dessen Kosten zu 60% vom Staat getragen werden. Im Rahmen dieses Programms gibt es für Hochzoll einen eigenen Arbeitskreis, der sich für die Weiterentwicklung unseres Stadtteils engagieren wird. Zusammengesetzt ist er aus Vertretern von Hochzoller Vereinen, Mitarbeitern der Stadtverwaltung und Mitarbeitern eines Fachbüros für Standort- und Marktanalyse. Was im Rahmen der Planungswerkstatt "Strukturanalyse" erarbeitet und vorgeschlagen wurde, soll nun aktiv überprüft, bearbeitet, geplant und umgesetzt werden. Dies betrifft alle Bereiche eines Gemeinwesens: Wirtschaft – Infrastruktur – Kinder, Jugend, Senioren – Städtebau. Die Arbeit wird jetzt im Januar aufgenommen. Es ist ein weiter Weg, es wird nicht einfach werden, aber wenn wir auch von Ihnen unterstützt werden, können wir am Ende sagen: Die Friedberger Strasse ist wieder zum Einkaufen da und wir haben uns Begegnungs- und Treffpunkte geschaffen, die unserem Stadtteil gut tun.